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Die Geschichte der Menschheit und die
Entwicklung ihrer Kultur ist seit jeher auch von technischen Innovationen
geprägt worden.
Das Rad, heute für uns etwas
selbstverständliches, ist seit etwa 3500 v. Chr. bekannt und hat als eine der
wichtigsten technischen Basisinnovationen – vergleichbar mit der Entwicklung der
Elektrizität - das Leben der Menschen begleitet.
Menschenalter oder gar mehrere
Jahrhunderte waren einst die Zeitmaßstäbe für Entwicklungen. Gar manche Neuerung
geriet wieder in Vergessenheit oder war erst sehr spät weltweit Allgemeingut. So
kennen die Indianer Nordamerikas das Rad erst seit der Neuzeit.
Mit dieser Erfindung begeisterte eine
neue Qualität der Bewegung die Menschheit. Bewegung, Dynamik und die Zuwendung
zu Neuem - all das symbolisiert dieses technisches Objekt.
Das Können zahlreicher Handwerksmeister gab dem
Rad im Laufe der Entwicklung viele Gesichter, sei es als Wagenrad, als Rad im
Getriebe von Mühlen und Uhrwerken oder in technischen Apparaten.
Selbst heute
ist die Entwicklung nicht abgeschlossen. In Zügen, am Auto, in Getrieben und
selbst beim oft nicht mehr simplen Fahrrad treten uns immer wieder neue High tech Versionen entgegen.
Dabei reichte die Frage, ob ein guter Schmied und ein guter Stellmacher im Dorf
sei, vor gut 100 Jahren für das Informationsbedürfnis oft aus. Das handwerkliche
Können wurde über Generationen weitergegeben und war Inbegriff der Kompetenz
einer geachteten Bevölkerungsschicht.
Das ist im Zeitalter der Globalisierung der Märkte nicht weniger wichtig, nur
muß der Handwerker heute ebenso Manager, Kaufmann und strategischer Planer sein.
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